


Zwei Schweizer Bergsteigerinnen reisen im Sommer 2025 nach Kirgistan: Gentiana Zyba und Sandra Christen. Der Khan Tengri fasziniert sie schon lange - abgelegen, anspruchsvoll, kompromisslos. Gemeinsam mit einer lokalen Bergführerin wählen sie die Nordseite. Doch hoch oben, wenige Meter vor dem Gipfel, stellt sich die alles entscheidende Frage: Riskieren oder umdrehen?

Den perfekten Kletterbuddy sucht man sich nicht nach der Waage aus. Ob Pärchen, Freundeskreis oder zufällige Seilschaft in der Halle: In den meisten Konstellationen wiegen beide Personen unterschiedlich viel – manchmal nur wenige Kilogramm, manchmal deutlich mehr. Was im Alltag völlig egal ist, kann beim Klettern jedoch sicherheitsrelevant werden. Denn das Gewichtsverhältnis zwischen sichernder und kletternder Person beeinflusst direkt, wie ein Sturz gehalten wird – und damit auch, wie gross das Risiko für beide ist. Hier erfährst du, warum Gewichtsunterschiede beim Klettern eine Rolle spielen, ab welchem Unterschied es bedenklich wird und mit welchen Techniken und Hilfsmitteln du trotzdem sicher unterwegs bist.

Hast du dich schon einmal gefragt, warum manche Menschen scheinbar mühelos über schmale Grate spazieren, während dir beim blossen Anblick der Tiefe unter dir die Knie weich werden? Die Wahrheit ist, dass es viel weniger mit natürlichem Talent zu tun hat, als du vielleicht denkst. Denn Nerven wie Drahtseile und Trittsicherheit sind Fähigkeiten, die du trainieren kannst – wenn du weisst, wie es geht. In diesem Ratgeber zeigen wir dir, wie du dein Selbstvertrauen in der Höhe aufbauen und deine Trittsicherheit auf dem Trail verbessern kannst.

Tief im Inneren der Granithöhle von Flatanger in Norwegen verbirgt sich eine Route, die ihresgleichen sucht. Steil, kraftvoll und unerbittlich lang – B.I.G. 9c (5.15d) gilt als eine der futuristischsten Sportkletterrouten, die je gesichert wurden. Im Laufe der Jahre wurde sie zum Massstab und Magneten für alle, die eine Herausforderung suchen – darunter auch Jakob Schubert. Er wurde zu einer ihrer prägenden Figuren und schaffte als Erster die freie Begehung von B.I.G.

Mit ihrer erfolgreichen Rotpunktbegehung der Mehrseillängenroute Zahir (8b+, 300 m) an einem Tag schreibt Mammut-Athletin Katherine Choong Schweizer Klettergeschichte: Als erste Frau meistert sie die anspruchsvolle Linie an den Wendenstöcken im Berner Oberland im September 2024 – und das sogar im Ecopoint-Style, also ausschliesslich mit Zug, Fahrrad und aus eigener Muskelkraft. Wie es ihr dabei ergangen ist, zeigt der Film – und erzählt Katherine in ihrem persönlichen Erfahrungsbericht. Die Route: 300 m, 8 Seillängen: 6c, 8a, 8b+, 7c, 7a+, 7a+, 7b, 6c. Zahir wurde zwischen 1996 und 2004 von Günther Habersatter und Iwan Wolf erschlossen und im Jahr 2006 von ihnen frei geklettert. Das Ziel ist es, die Route mit allen Seillängen sturzfrei und im Vorstieg an einem einzigen Tag durchsteigen.


Wer Zeit in den Bergen verbringt, weiss, dass das richtige Schuhwerk über Erfolg oder Misserfolg deines Abenteuers entscheiden kann. Ob du eine entspannte Tagestour durch sanfte Hügel unternimmst oder eine anspruchsvolle alpine Route über Geröll und Gletscher in Angriff nimmst – deine Schuhe spielen eine entscheidende Rolle dafür, wie sicher und komfortabel du dich draussen fühlst. Aber was unterscheidet Wanderschuhe eigentlich von Bergschuhen? Und welche sind die bessere Wahl für dein nächstes Abenteuer? In diesem Ratgeber erklären wir dir die wichtigsten Unterschiede und werfen einen genaueren Blick auf das Angebot von Mammut.

An einem bestimmten Punkt stellt sich bei der Planung deiner nächsten Tour auf Schnee oder Eis unweigerlich die Frage: Grödel oder Steigeisen für das Begehen von hochalpinem oder winterlichem Gelände? Obwohl beide die Traktion auf rutschigem Untergrund verbessern, unterscheiden sie sich in ihrer grundlegenden Konstruktion, ihrem Einsatzbereich und den Anforderungen an das Schuhwerk erheblich. In diesem Artikel erläutern wir die wichtigsten Unterschiede und worauf du bei der Auswahl deiner Ausrüstung achten solltest – einschliesslich Tipps zur Steigeisen-Kompatibilität für deine Wander- und Bergstiefel.

Ob auf Asphalt durch die Stadt, auf Waldwegen im Mittelgebirge oder auf alpinen Trails: Wer läuft, merkt schnell, dass nicht jeder Schuh für jedes Terrain geeignet ist. Gerade beim Trail Running stellt sich oft die Frage: Reicht ein normaler Laufschuh oder braucht es einen speziellen Trailrunningschuh? Erfahre in diesem Guide, worin sich Laufschuhe und Trailrunningschuh unterscheiden, welche Kriterien bei der Auswahl wichtig sind und welcher Schuhtyp zu deinen Aktivitäten passt.

Wandern ist weit mehr als ein gemütlicher Spaziergang – es ist eine echte Herausforderung für Körper und Geist. Doch bevor du dich auf den Weg machst, braucht es mehr als nur die richtige Wanderausrüstung. Ein gezieltes Wandertraining ist der Schlüssel, um auf langen Strecken fit zu bleiben, das Verletzungsrisiko zu senken und das Naturerlebnis voll auszukosten. In diesem Guide erfährst du, wie du am besten fürs Wandern trainieren kannst.

Blasen nach wenigen Kilometern, brennende Fusssohlen oder ständig feuchte Füsse im Schuh – viele Probleme beim Wandern haben eine gemeinsame Ursache: die falschen Socken. Oft wird viel Zeit in die Wahl der richtigen Wanderschuhe investiert, während die Socken eher beiläufig ausgewählt werden. Dabei sind sie die direkte Schnittstelle zwischen Fuss und Schuh und haben entscheidenden Einfluss auf Komfort, Halt und Wohlbefinden unterwegs. Hier erfährst du, worauf es bei Wandersocken ankommt, damit sich deine Füsse auch nach vielen Höhenmetern und langen Stunden auf dem Trail noch gut anfühlen.