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Geschichten aus dem Lawinengelände

In den Bergen bleibt keine Entscheidung folgenlos und wir können aus jeder Lawine etwas lernen. Als Gemeinschaft von Schneebegeisterten können wir diese Geschichten nutzen, um zu lernen, wie wir in Zukunft mehr Sicherheit gewährleisten können.


Die Begeisterung sorgt dafür, dass wir auf immer neue Entdeckungen gehen, aber Phänomene wie die «Powder-Panik» und das «Gipfelfieber» können dazu führen, dass wir uns von guter Laune und Adrenalin blenden lassen und wichtige grundlegende Sicherheitsmassnahmen ausser Acht lassen. Wenn wir die intimen Details von Vorfällen, bei denen diese Phänomene eine Rolle gespielt haben, mit anderen teilen, können wir die Vorgänge untersuchen und über sie nachdenken, um ähnliche Situationen in Zukunft zu vermeiden.

"Wir
haben
die
offensichtlichen
Zeichen
nicht
mehr
beachtet."

Zwei Menschen in den Bergen

Am 20. März 2021 waren die beiden Schweizer Freerider Forrest und Lake Schorderet hellauf begeistert, als sie nach einer zweimonatigen Durststrecke ohne nennenswerten Schneefall in den Alpen im Pulverschnee aufwachten. Was ein perfekter Tag hätte werden sollen, endete in einer Lawine, die Lake vollständig verschüttete. Forrests sofortige Reaktion ist ein hervorragender Beweis dafür, wie wichtig ein Lawinentraining und klare Kommunikation bei der Bergung sind. Als es um Sekunden geht, nutzt er jede einzelne, um seinen Bruder zu retten.

Ăśber den Wolken
Mammut Aspects | Stories from avalanche terrain | Ep. 01: One more lap

Welche Lehren lassen sich daraus ziehen?

Wie das Beispiel von Forrest zeigt, kann eine fundierte Ausbildung für schnelle Suche und Bergung Leben retten. Stelle sicher, dass du die wichtigen vier – LVS, Sonde, Schaufel und Airbag – dabei hast und dass sie jederzeit zugänglich und einsatzbereit sind. Beachte ausserdem die Wettervorhersage und achte auf Anzeichen von Instabilität.

Workshop: Sicherheit im Schnee

Mammut

Die
beste
Wahl
fĂĽr
den
Ernstfall